Thema

Wasser für alle - Brot für die Welt

Plakat der 59. Aktion Brot für die Welt59. Aktion setzt Zeichen für mehr Wasser-Gerechtigkeit weltweit

Fast 700 Mill. Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Wasserknappheit trifft vor allem die Menschen in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Brot für die Welt unterstützt mit seinen Partnerorganisationen vor Ort Menschen dabei, Brunnen und Toiletten zu bauen und klärt über Hygiene auf. Wasser ist ein Geschenk Gottes. Das ist die klare Botschaft der Bibel. Doch der Zugang zu Wasser wird für viele Arme immer schwerer. Unsere Partnerorganisationen kämpfen gegen den Land- und Wasserraub durch internationale

 

Konzerne. Denn Wasser ist ein öffentliches, aber endliches Gut.

Helfen Sie mit, damit Wasser – unsere wichtigste natürliche Ressource – allen Menschen gerecht zugute kommt!
Spenden (am besten mit d. beiliegenden Überweisungsträger) auf unser Konto IBAN: DE29 7005 4306 0000 0001 58

 

 


PorträtFoto von Interviewpartner Erwin Braukmann
Erwin
Braukmann

62 Jahre, 2 Kinder, verheiratet, Im Einsatz für Mensch und Technik

Der Diplomingenieur im Vorruhestand ist passionierter Großvater. Mit seinem technischen Wissen und seiner Leidenschaft für die Menschen ist er für die Mobilität von Asylbewerbern, Flüchtlingen und anderen Bedürftigen im Einsatz.

Wie bist du dazu gekommen, die Radlwerkstatt zu leiten?

Als Vorruheständler hatte ich die Jahre zuvor für unsere Enkeltochter gesorgt. Als sie in den Kindergarten kam, hatte ich wieder freie Zeit. Im Asylhelferkreis war die Idee für eine Radlwerkstatt entstanden. Alte Räder herrichten für Asylbewerber und ihnen die Möglichkeit geben, selbst an den Rädern zu arbeiten. Die Idee hat mir gefallen. Anfang 2016 habe ich mit der Werkstatt angefangen.

Was waren die besonderen Herausforderungen am Anfang?

Es hat ein wenig gedauert einen guten Standort zu finden. Seit mehr als einem Jahr nutzen wir d.h. ein Team von 4 Helfer, unentgeltlich drei Garagen neben dem alten katholischen Pfarrheim am Loisachbogen. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir haben Platz für die vielen gespendeten Fahrräder. Die einen können wieder in Gang gebracht werden, andere dienen als Ersatzteillager.

Wie viel Zeit bringst Du ein für die Radlwerkstatt?

10-20 Stunden bringe ich dafür ein. Am Dienstag haben wir die Radlwerkstatt vier Stunden offen. Unter der Woche hole ich gespendete Räder ab, mache Einzeltermine und repariere Räder. Hilft ein Asylbewerber bei der Reparatur mit, bekommt er das Rad kostenlos. Wenn wir es reparieren, bitten wir um eine Spende von 10-30 €. Wichtig ist mir das Mitarbeiten. Viele junge Asylbewerber haben kaum Aussicht zu bleiben. Das lähmt ihre Lebenskräfte. Ich bin froh, wenn ich sie ein wenig zur Mithilfe motivieren kann und mit ihnen ins Gespräch komme.

Welche besonderen Herausforderungen erlebst Du?

Menschen aus anderen Ländern haben eine andere Mentalität wie wir. Enttäuschungen bleiben nicht aus. Es ist wichtig, in sich selber zu ruhen und nicht Anerkennung zu erwarten, sonst verliert man die Motivation. Gleichzeitig werde ich durch sie beschenkt, z.B. einfach gut zusammen arbeiten zu können oft ohne eine gemeinsame Sprache! Oder einiges zu erfahren von ihrer Herkunft und ihren Problemen. Wichtig ist mir die gegenseitige Wertschätzung!

Warum bietet Ihr auch anderen eure Hilfe an?

Ich verstehe das als Beitrag zum Frieden in unserer Stadt. „Die Flüchtlinge bekommen alles, wir gehen leer aus.“ So höre ich es immer wieder. Deswegen dürfen auch deutsche Bedürftige unseren Service nutzen. Sie bekommen auch mal ihr Rad von Flüchtlingen repariert. Das hilft die Toleranz für die neuen Mitbürger zu verbessern.


Die Fragen stellte Elke Eilert


 

Ökumenische Exerzitien im Alltag 2018

                  „ … dem wird das Herz weit“

 

Weite des Herzens – das ist es, was der heilige Benedikt den Menschen in Aussicht stellt, die sich „unter Führung des Evangeliums“ auf den Weg machen, Gott zu suchen. Auf diesen Weg wollen wir uns in den Wochen vor Ostern mit den Exerzitien im Alltag machen.

Nötig ist die Bereitschaft für eine tägliche Zeit des Betens und der Besinnung für sich selbst (ca. 30 Minuten) und ein wöchentliches gemeinsames Treffen mit Einführung in die kommende Woche, Erfahrungsaustausch, Gebet und Stille.


Gabriele Seidnader

Die gemeinsamen Treffen
finden jeweils am Mittwoch
von 20:00 - 21:30 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus
in Waldram, Remigerstr. 9 statt.
Fünf Abende:
21./28. Februar, 7./14./21. März 2018
Leitung: Gabriele Seidnader, Pastoralre-
ferentin in der Stadtkirche Wolfratshausen
und Elke Eilert, Pfarrerin in St. Michael, Wolfratshausen
Bitte melden Sie sich bis 14. Februar 2018
im Pfarrbüro St. Michael an,
tel. (08171) 29066


Reformation 2017 –
Rückblick auf die Veranstaltungen im „Lutherjahr“ 

GB 17-4 Besucher des Reformations-GDs

Lutheressen – Luthermusical – Luthersocken: Solcherlei öffentlichkeitswirksame Highlights der Heldenverehrung zum Lutherjahr wollten wir nicht mitmachen; die Information über Inhalte und bleibende Bedeutung der Reformation sollten im Mittelpunkt unserer Veranstaltungen stehen.

So entstand der Lutherweg, eine Reihe von acht Tafeln entlang des Kirchengrundstücks, um der Stadtbevölkerung wesentliche Inhalte GB 17-4 Bildausschnitt "Frauen der Reformation"der Reformationsgeschichte nahezubringen. Aufgrund der positiven Resonanz werden sie noch bis Jahresende zu sehen sein; auch gedruckt können
Interessierte sie jetzt im Pfarramt bekommen.

Am Nachmittag mit Luther am 21.10. konnten zahlreiche Besucher in einer bunten Revue mehr über seine Theologie und deren Deutung in zeitgenössischen Bildern, seine Verwurzelung im Spätmittelalter und seine zahlreichen Lieder erfahren und begleitet von einer Laute, wie er sie wohl selbst gespielt hat, auch die damals gebräuchlichen Klänge und Melodien hören und mitsingen.

Zum Reformationsfest selbst gab es gleich zwei Gottesdienste: Am 29. Oktober stand in einem Abendmahlsgottesdienst, den der Kirchenchor mitgestaltete, Luthers Theologie, das neue und prägende Gottes-, Menschen- und Weltbild, im Mittelpunkt. Am Reformationstag selbst durften wir – zu diesem Anlass erstmals – gemeinsam mit der katholischen Stadtgemeinde ökumenisch feiern: Ein Festgottesdienst in St. Michael brachte zunächst die jahrhundertelangen gegenseitigen Verletzungen zur Sprache; in zwei bewegenden Kurzpredigten gelang es dem katholischen Stadtpfarrer, Dekan Gerhard Beham, und Pfarrerin Elke Eilert aber auch, ihre eigenen prägenden Erfahrungen mit der jeweils anderen Konfession deutlich zu machen. Die überwältigende Beteiligung an diesem Gottesdienst – es waren weit über 200 Teilnehmer da – und am anschließenden ökumenischen Fest im Pfarrheim St. Andreas (auch das eine Premiere!) war ein Fingerzeig, wie sehr das ökum. Miteinander den evangelischen und katholischen Kirchenmitgliedern am Herzen liegt!GB 17-4 Reformations-GD mit Diakon Beham und Pfarrerin Eilert

Schließlich hatte Pfarrerin Eilert auch noch eine Ausstellung der Fachstelle für Frauenarbeit für die Tage von 30.10. – 2.11. organisiert. Vom Dunkel ins Licht – Frauen der Reformation im süddeutschen Raum: 15 Plakattafeln in unserem Gemeindehaus zeichneten den Weg der Frauen vom Beginn der Reformation bis in die Gegenwart nach.

 

Pfr. Florian Gruber

 

 

 

 

GB 17-4 Tafeln der Ausstellung "Freuen der Reformation"


Weltgebetstag 2018

Surinam

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

GB 17-4 Bild der Frauen aus Surinam (Weltgebetstag)Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in mehr als 120 Ländern durch verschiedene Zeitzonen rund um den Globus 24 Stunden lang gefeiert, eine ökumenische Basisbewegung, die seit mehr als 130 Jahren von immer mehr Konfessionen unterstützt wird und Frauen auf vielfältige Weise ermächtigt.

In diesem Jahr laden uns die Frauen aus Surinam ein, einem kleinen Staat im Nordosten Südamerikas, für die wunderbare Schöpfung Gottes zu danken und zu beten und uns gemeinsam für ihren Schutz einzusetzen. Als Teil Amazoniens weist das Land eine hohe Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf. Auch die Einwohner des Landes kommen aus vielen verschiedenen Ethnien, zusammengewürfelt aus vier Kontinenten. Mehr als 20 verschiedene Sprachen werden in dem Land gesprochen mit niederländisch als Amtssprache. In Surinam herrscht ein friedliches Nebeneinander der Kulturen und Religionen. In der Hauptstadt Paramaribo steht die Moschee direkt neben der Synagoge. Christen, Muslime, Hindus, afrikanische Schamanen und Heiler leben friedlich miteinander.

Neben der biologischen Vielfalt ist das Land auch reich an Bodenschätzen. Der Export von Gold, Öl und Bauxit ist für das Land immens wichtig. Durch den massiven Goldabbau wird allerdings das Trinkwasser mit Quecksilber verseucht, der Regenwald wird gerodet und soziale Konflikte um Land und Einkommen sind die Folge.

In der ersten Schöpfungserzählung, die die Frauen als Bibeltext gewählt haben, geht es um gemeinsame „nachhaltige“ Wachstumsprozesse. Es geht um die gemeinsame Sorge für die Schöpfung gegen eine Überordnung von Mann über Frau, Mensch über Natur, Besitzenden über Beherrschte. Unser Herrschaftsauftrag ist ein „Hüteauftrag“, weil alle zusammenleben – auf Dauer!

Die Frauen aus Surinam bauen auf unsere Unterstützung!
Das ökumenische Team der Frauen in Wolfratshausen lädt zum Gottesdienst ein:

WGT-Gottesdienst
Freitag, 2. März 2018 um 19.00 Uhr in der Gemeinde St.Andreas

Hinterher wollen wir wie immer miteinander feiern und die typischen Speisen des Landes genießen.

Vorbereitungstag
Samstag, 20. Januar 2018 von 13.30 – 18.00 Uhr
in der Petrusgemeinde in Geretsried


Gemeindereise ins Land der Bibel
und zu unserer Partnergemeinde
Beit Jala

GB 17-4 Gemeindereise Bild 1

GB 17-4 Partnerkirche in Beit Jala

 Von 17. - 27. September 2018 laden wir ein zu einer besonderen Reise nach Palästina, die auch für Teilnehmer früherer Fahrten reizvoll sein dürfte:

Denn an den 11 (statt bisher 8) Tagen werden auch Programm-punkte möglich, die im „normalen“ Reiseablauf nicht enthalten sind: So stehen neben Jerusalem und dem See Genezareth auch ein Tag in Hebron und die altkirchlichen Klöster Mar Saba und Ag. Theodosius auf dem Programm; außerdem gibt es eine spektakuläre Wanderung vor Sonnaufgang vom Toten Meer an die Kante des Jordangrabens, wo wir den Sonnenaufgang über Jordanien erleben und weiterwandern nach Nabi Musa, dem Grab des Mose nach muslim. Tradition. Auch für Gesprächsabende mit Gemeindevertretern und Besuche von Hilfsprojekten wie „Abrahams Zelt“ und Life Gate ist Zeit eingeplant.

Übernachtet wird meist in der „Abrahams Herberge“ unserer Partnergemeinde, aber auch einmal in der arabischen Stadt Jericho. Wir reisen gemeinsam mit zwei Kirchengemeinden aus Hamburg und Bad Segeberg, die ebenfalls mit unseren Partnern befreundet sind, unter der Leitung von Pfr. Gruber und seinen dortigen Kollegen.
Herzliche Einladung!

Florian Gruber

Preis pro Person mit Flug, Übernachtung DZ
und Halbpension 1.556,- Euro (234,- Euro EZ-Zuschlag)

Willkommen sind Mitglieder der Kirchengemeinde, aber ebenso
andere Interessierte, die sich anschließen möchten.
Nähere Informationen & Anmeldeunterlagen
auf unserer Homepage oder über das Pfarramt.