Thema


 

Neuer Kirchenvorstand

„Wen lockt es, im KV mitzuarbeiten?“ 

Liebe Gemeinde,
die sechsjährige Amtsperiode des Kirchenvorstands geht im Herbst zu Ende. Am 21. Oktober ist Kirchenvorstandswahl. Kirchenvorstandswahlen sind wichtige Stationen im Leben unserer Gemeinde. Sie bieten die Möglichkeit, unsere Gemeinde verantwortlich mitzugestalten. Sie alle können am Wahltag mit bestimmen, wer in den nächsten sechs Jahren unsere Gemeinde leiten soll.

Die wichtigsten Informationen zur Wahl:

  • Wählen dürfen alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 14 Jahre alt und konfirmiert sind oder mindestens 16 Jahre alt sind und seit drei Monaten in unserer Kirchengemeinde wohnen.
  • Wählbar sind Gemeindemitglieder ab 18 Jahren.
  • Für die Wahl wurde vom Kirchenvorstand ein Vertrauensausschuss berufen. Er stellt den Wahlvorschlag auf. Alle Gemeindemitglieder können dafür Kandidatinnen und Kandidaten benennen.
  • Wenn ein wählbares Gemeindemitglied von einer bestimmten Zahl Wahlberechtigter schriftlich vorgeschlagen wird, muss es in den Wahlvorschlag aufgenommen werden.
  • Die Kirchenleitung hat eine allgemeine Briefwahl
    vorgesehen. Das heißt, dass alle Wahlberechtigten ihre kompletten Wahlunterlagen mit der Post bekommen. Sie können damit in das Wahllokal kommen oder direkt ohne Antrag ihre Briefwahl durchführen.

Bitte denken Sie mit über geeignete Kandidatinnen und Kandidaten nach oder ob Sie selbst kandidieren möchten. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, sich für den evangelischen Glauben einzusetzen.

Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten richten Sie bitte bis spätestens 7. Mai 2018 an den Vorsitzenden des Vertrauensausschusses, Pfr. Florian Gruber.

Der Vertrauensausschuss

GB 18-1 Log Ich glaub. Ich wähl

 

 

Portrait Manfred Hellmuth

70 Jahre
3 Kinder
4 Enkelkinder
Mesner

GB 18-1 Manfred Hellmuth

Seit 32 Jahren ist Manfred

Hellmuth als Mesner unserer

Kirchengemeinde im Einsatz.

Freundlichkeit, Organisationstalent

und großes handwerkliches Geschick

sind seine Markenzeichen.

GB 18-1 Nochmal Herr Hellmuth

Wie sind Sie Mesner geworden?

1985 ist meine Frau Mesnerin geworden. Im Vertrag stand, „die schweren Arbeiten erledigt ihr Ehemann ehrenamtlich.“ Dann wurde es schwierig mit unserer Ehe. Ich wurde alleinerziehender Vater. Damals hab ich bei Eagle Burgmann gearbeitet. Aber das hätte mir kaum Zeit gelassen, mich um meine drei Söhne zu kümmern. Da hat mir Pfarrer Finke sehr geholfen. Das Mesneramt wurde um etliche Aufgaben erweitert. So konnte ich genug verdienen, um eine Familie durchzubringen. Wir konnten über dem Pfarramt wohnen – Arbeit und Familie nah beisammen. Ich konnte für die Kinder da sein, wenn sie mich gebraucht haben. Und es blieb trotzdem gut Zeit für die Arbeit in der Gemeinde. Ich bin heilfroh, dass meine Kinder alle ihren Weg gefunden haben.

Was lieben Sie am Mesnerberuf?

Er ist enorm vielseitig und nie langweilig. Ich mag es, zu so Vielen Kontakt zu haben. Und ich mag Handwerkerarbeiten. Zu Finkes Zeiten habe ich eine Werkzeughütte im Garten gebaut. Damals wollte die Zeitung von Pfr. Finke wissen: Was macht der Pfarrer, außer sonntags zu predigen? Pfr. Finke hat mich gefragt, ob die Presse ein Bild machen darf, auf dem er grad an der Hütte ein Brett annagelt. Er hat sich entschuldigt, dass das eine kleine Mogelei ist, aber es ist eben nicht leicht, die Arbeit eines Pfarrers aufs Bild zu bringen. Pfr. Finke und ich haben sehr gelacht, als wir nachher gesehen haben: seine Latte war genau verkehrt herum festgenagelt.

Gibt es auch etwas Mühsames am Mesneramt?

Als die Kinder klein waren, war der Heilige Abend echt brutal: nach jedem Gottesdienst schnell nachhause, Essen kochen, die Kinder aufgeregt, wollen dies und das. Aber ich muss wieder in die Kirche. Jetzt ist der Heilige Abend viel ruhiger. Aber eine Menge Arbeit ist es immer noch.

Was gibt Ihnen die Kraft, trotz gesundheitlicher Probleme, weiter zu arbeiten?

2013 bin ich in Rente. Ich hab die Arbeit so gern gemacht, also hab ich angeboten, weiterzuarbeiten und das war grad recht. Seit dem Winter 2014 bekomme ich nicht gut Luft und brauche Sauerstoff. Da hat Pfarrer Gruber die Idee gehabt: für die schweren Arbeiten werden ein, zwei Hausmeister angestellt. Ich mache den Mesnerdienst in der Kirche und stehe zur Beratung der Hausmeister zur Verfügung. Dass mach ich gern auch weiterhin so. Es geht, seit ich mühsam gelernt habe, mit den gesundheitlichen Einschränkungen zurecht zu kommen.

Was wünschen Sie unserer Gemeinde?

Die soll so bleiben, wie sie ist. Mir gefällt es, dass in der Gemeinde ganz unterschiedliche Leute dazu gehören. Das ist eine gute Mischung.

Die Fragen stellte Pfarrrin Elke Eilert

GB 18-1 Geburtstagsorte für Manfred Hellmuth

 

70 Jahre Manfred Hellmuth -
          Das haben wir gefeiert!

Ganz so lange ist er noch nicht bei uns, aber seit über 30 Jahren kümmert er sich als Mesner und Hausmeister um Kirche, Gemeindehäuser und Kindergarten! Jetzt konnte Manfred Hellmuth seinen runden Geburtstag mit uns feiern – im Kreis der großen Familie, die z.T. aus seiner Heimat Ditterswind in Unterfranken angereist war, und bei Kaffee und Kuchen mit zahlreichen Gästen aus unserer Gemeinde. Mit einem Zeitstrahl haben Schwiegertöchter und Enkel seinen Lebensweg anschaulich gemacht.
Wir gratulieren unserem „guten Geist des Hauses“ von ganzem Herzen!

Pfarrer Florian Gruber
(im Namen von Mitarbeitern, Kirchenvorstand und Gemeinde)

GB 18-1 Herr Hellmuth und EnkelGB 18-1 Herr Hellmuth als Gästebetreuer

 


 Lebendige Ökumene


Das Christusfest, das wir im Rahmen des Reformationsjubiläums gemeinsam gefeiert haben, hat den Wunsch deutlich gemacht nach Verbundenheit unter den Christen vor Ort. Übers Jahr warten viele ökumenische Angebote darauf, die Gemeinschaft über die Konfessionsgrenzen hinweg zu vertiefen. Wir feiern ökumenische Gottesdienste zur Gebetswoche der Einheit der Christen, am Weltgebetstag und am Buß- und Bettag.

In der Passionszeit gibt es die ökumenischen Exerzitien im Alltag. Wer mitmacht bekommt Impulse für eine tägliche Besinnung, für das stille Gebet. Einmal in der Woche vertieft man seine Erfahrung bei einem gemeinsamen Treffen. Eine intensive Vorbereitung auf das Osterfest und eine gute Gelegenheit, den Glauben miteinander zu teilen.

Einmal im Monat gibt es die Gelegenheit zum ökumenischen Bibelteilen. Dabei geht es darum, Worte der Bibel im Resonanzraum des eigenen Lebens zum Klingen zu bringen. Nicht das theologische Fachwissen steht dabei im Zentrum, sondern die eigene Glaubenserfahrung mit ihren hellen und dunklen Seiten. Auf dem behutsamen Weg des Bibelteilens kann vieles ausgesprochen werden, ohne bewertet zu werden – das tut
dem eigenem Glauben gut.

Einmal im Jahr bietet ein ökumenisches Team den Kinderbibeltag in Waldram an. Im letzten Jahr stand Ruth im Mittelpunkt, eine Frau, die in der Fremde eine neue Heimat sucht. 50 Kinder waren mit Interesse und Begeisterung dabei – bei biblischen Spielszenen, bei Gesprächen und Aktionen.

Das alles profitiert von Talenten und Erfahrungen der Teammitglieder – Frauen aus der Familiengottesdienstarbeit und Kommunionvorbereitung, drei Theologinnen, Familienmütter, engagierte Jugendliche. Hohe Kompetenz im Dienst der Verkündigung.


Elke Eilert


GB 18-1 Diakonie Frühjahrssammlung

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit unserer Ökumenischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Wir begleiten Familien ab der Geburt des Kindes, wenn z. B. das Baby sehr häufig und lange schreit oder schlecht einschläft, beraten Eltern zum Thema „Umgang mit Medien“ und unterstützen Kinder, deren Eltern sich trennen. Auch an Schul-Elternabenden sind wir präsent, um frühzeitig Hilfe anzubieten. Die staatliche und kommunale Förderung deckt nur einen Teil der Kosten. Deshalb benötigen wir für unsere kostenfreie Beratung Spenden, die Sie uns durch diese Sammlung zukommen lassen können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Spendenkonto
IBAN DE29 7005 4306 0000 0001 58
Frühjahrssammlung 2018

 

Nadia Abi Haidar
Geschäftsführerin
Diakonie Oberland


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeindereise ins Land der Bibel
und zu unserer Partnergemeinde
Beit Jala

GB 17-4 Gemeindereise Bild 1

GB 17-4 Partnerkirche in Beit Jala

 Von 17. - 27. September 2018 laden wir ein zu einer besonderen Reise nach Palästina, die auch für Teilnehmer früherer Fahrten reizvoll sein dürfte:

Denn an den 11 (statt bisher 8) Tagen werden auch Programm-punkte möglich, die im „normalen“ Reiseablauf nicht enthalten sind: So stehen neben Jerusalem und dem See Genezareth auch ein Tag in Hebron und die altkirchlichen Klöster Mar Saba und Ag. Theodosius auf dem Programm; außerdem gibt es eine spektakuläre Wanderung vor Sonnaufgang vom Toten Meer an die Kante des Jordangrabens, wo wir den Sonnenaufgang über Jordanien erleben und weiterwandern nach Nabi Musa, dem Grab des Mose nach muslim. Tradition. Auch für Gesprächsabende mit Gemeindevertretern und Besuche von Hilfsprojekten wie „Abrahams Zelt“ und Life Gate ist Zeit eingeplant.

Übernachtet wird meist in der „Abrahams Herberge“ unserer Partnergemeinde, aber auch einmal in der arabischen Stadt Jericho. Wir reisen gemeinsam mit zwei Kirchengemeinden aus Hamburg und Bad Segeberg, die ebenfalls mit unseren Partnern befreundet sind, unter der Leitung von Pfr. Gruber und seinen dortigen Kollegen.
Herzliche Einladung!

Florian Gruber

Preis pro Person mit Flug, Übernachtung DZ
und Halbpension 1.556,- Euro (234,- Euro EZ-Zuschlag)

Willkommen sind Mitglieder der Kirchengemeinde, aber ebenso
andere Interessierte, die sich anschließen möchten.
Nähere Informationen & Anmeldeunterlagen
auf unserer Homepage oder über das Pfarramt.