Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Michael Wolfratshausen

Thema

Kirchenvorstandswahl 2012 Logo KV-Wahl

Am 21. Oktober 2012 finden in der bayerischen Landeskirche wieder die Wahlen zum Kirchenvorstand statt. In unserer Kirchengemeinde werden 8 Mitglieder des Kirchenvorstands gewählt. Zusammen mit drei weiteren berufenen Kirchenvorstehern und den Pfarrern werden sie in den nächsten sechs Jahren die Leitung der Gemeinde wahrnehmen, also über die Schwerpunkte der Gemeindearbeit beraten, über Finanzen, Baumaßnahmen und Personalfragen beschließen, vielleicht auch an einer Pfarrerwahl beteiligt sein und – je nach eigener Einsatzfreude und Möglichkeit – in bestimmten Arbeitsgebieten aktiv mitarbeiten. Wenn Sie sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe interessieren oder jemand dafür empfehlen möchten, wenden Sie sich bitte an Pfr. Gruber oder den Vertrauensmann des jetzigen Kirchenvorstands, Richard Marschner.

Pfr. Florian Gruber

Zeitfragen

ein Angebot

     der Evangelischen Gemeinde Wolfratshausen

          zu aktuellen Themen

Eine Arbeitsgruppe des Kirchenvorstands hat angeregt, für Gemeindemitglieder und darüber hinaus für Interessierte ein Gesprächsforum anzubieten, um aktuelle Zeitfragen mit lokalem und globalem Bezug zu reflektieren und zu diskutieren. Sobald ein politisches, kulturelles, ökonomisches Thema an Aktualität gewinnt und uns alle beschäftigt, möchten wir zum Gespräch einladen, Experten dazu bitten oder etwas aus eigenen Ressourcen beitragen.

Ein in diesem Sinne aktuelles Thema erschien uns nun der Antrag der palästinensischen Autonomiebehörde um Aufnahme in die UNO. Als Partnergemeinde der palästinensischen Evangelischen Gemeinde Beit Jala verfolgen wir seit Jahren mit großer Anteilnahme die Probleme vor Ort. Deshalb haben wir als erstes Thema unserer Reihe „Der Aufnahmeantrag Palästinas in die UN – seine Ursachen und Folgen“ gewählt und dafür einen UNO-Experten gewonnen, den Politikwissenschaftler Professor Dr. Peter J. Opitz, der uns in das Thema einführen wird. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 31.1.2012, um 19.30 Uhr im Kaminraum, Bahnhofstraße 2. Es freut sich auf den Start dieses neuen experimentellen Unternehmens die Arbeitsgruppe:

Heidrun Opitz, Marlene Petsch, Jeanne v. Rotenhan-Hilber, Christian Schütze 

Zeitfragen
 
"Der Aufnahme-
 
 antrag Palästinas
 
 in die UN -
 
 seine Ursachen und
 
 Folgen"  
  31. Januar 2011
  um 19:30 Uhr

Steht auf für Gerechtigkeit –

Zum Weltgebetstag aus Malaysia
am 2. März 2012

Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung des südostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln, Einheit und Stabilität zu erhalten. Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten. Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. Weltweit rufen die Frauen aus Malaysia alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 auf, aufzustehen für Gerechtigkeit.

Gisela Schmid-Steinke